OB-Wahlkampf in Frankfurt am Main. Manuela Schwesig besucht zusammen mit dem SPD-Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters, Peter Feldmann, den Stadtteil Sossenheim. Hier zeigte Peter Feldmann der stellvertretenden Parteivorsitzenden die Henri-Dunant-Siedlung der Nassauischen Heimstätten. Die CDU will die Wohnungen verkaufen. Allein in Frankfurt wären 16.000 Wohnungen betroffen. Die Mieter fürchten um ihren bezahlbaren Wohnraum. Frankfurt am Main und Die CDU will in Hessen die Wohnungen der Nassauischen Heimstätten verkaufen. Allein in Frankfurt wären das 16.000 Wohnungen. Schon jetzt fehlt dort bezahlbarer Wohnraum. Deshalb muss dieser Verkauf gestoppt werden, da waren sich Manuela Schwesig und der OB-Kandidat einig.
Rund 50 Bürgerinnen und Bürger sind zur anschließenden Diskussion ins AWO-Nachbarschaftsheim gekommen. Manuela Schwesig erinnerte an die negativen Folgen der Privatisierung von Wohnraum zum Beispiel in Dresden. Eine Landesregierung muss sich für den sozialen Zusammenhalt stark machen. Ein Verkauf der Nassauischen Heimstätten würde weiter dazu beitragen, dass die Schwere zwischen Arm und Reich auseinander geht," sagte Schwesig. Peter Feldmann beklagte den bereits jetzt bestehenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Frankfurt und kündigte an, dass er als Oberbürgermeister ein groß angelegtes Wohnungsbauprogramm in Höhe von 100 Millionen Euro auflegen werde.
